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...unser erster Blog ist da ;-)

 

4.9.08 22:33, kommentieren

Erinnerung an einen Mörder von Petra Hammesfahr

Als ich das Buch „Erinnerung an einen Mörder“ in den Händen hielt, dachte ich – Was für ein tolles Buch, was für ein Cover nun muss nur noch der Inhalt stimmen.

Autorin Petra Hammesfahr:
Von der Autorin Petra Hammesfahr habe ich vorher noch kein Buch gelesen.
Sie schrieb mit 17 Jahren ihren ersten Roman. Mit ihrem Buch „Der stille Herr Genardy“ kam der große Erfolg. Seitdem schreibt sie einen Bestseller nach dem anderen, u.a. „Die Sünderin“ und „Die Mutter und Der Puppengräber“.
Petra Hammesfahr lebt in der Nähe von Köln.

Inhalt:
Der kleine 8-jährige Felix irrt blutüberströmt mit dem Ranzen auf dem Rücken durch die Straßen der Kleinstadt und wird von einer Frau aufgegriffen.
Im Haus seiner Eltern wurde ein Blutbad angerichtet, an das er sich nicht mehr erinnern kann. Seine Eltern sowie seine beiden kleinen Schwestern sind tot.
Um sein Trauma und den Schock zu überwinden wird Felix vorerst nicht von Tante und Onkel betreut sondern kommt nach einen kurzen Stop bei einer weiteren Familie ins Internat. Nach dem Abitur kehrt er in seine Heimat zurück in der er herzlich aufgenommen wird – jedoch bricht dann die Erinnerung und Gewalt hervor.
Die Suche nach dem Mörder beginnt und es werden Geschehnisse aufgedeckt die jahrelang geheim gehalten wurden.....

Der Thriller wird aus der Perspektive des Protagonisten – Felix – erzählt. Er blickt auf die Geschehnisse zurück und berichtet von seinen Eltern sowie der grausamen Kindheit. Die 6 Kapitel des Romans sind namentlich den maßgeblichen Personen gewidmet, in denen Ihre Charaktere und Ihre Vergangenheit deutlich werden.
Felix selbst, ein Kind welches durch einen von seiner Mutter herbeigeführten Verhütungsfehlers, gequält und erniedrigt wurde. Die sadistische Großmutter hasst Felix, Sabine und Annika genau wie Ihre Mutter auch. Die Kinder sind ohne Schutz, da der zu weiche Vater selbst unter Frau und Schwiegermutter leidet. Scheinbar neigt aber auch er außerhalb seiner Familie zu Handgreiflichkeiten.....
Felix versucht durch seine Erinnerung die Vergangenheit zu bewältigen und aufzuklären, scheitert aber oftmals an fatalen Fehlschlüssen die von außen herbei geführt werden.

Fazit:
Ein wahnsinns Buch - spannend bis zur letzten Buchseite.
Toll wie sich Frau Hammesfahr in die Rolle des erst 8-jahrigen, dann in den Jugendlichen und letztendlich in den Erwachsenen Felix hinein versetzt.
Als Leser eines Thrillers sollte man sich jedoch vor viel Blut, Kindesmisshandlung der übelsten Sorte und Skrupellosigkeit nicht scheuen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und ohne Stolpersteine. Der Aufbau der Kapitel sehr gut gegliedert und das beste Merkmal eines guten Buches ist ebenfalls vorhanden, denn erst am Ende wurde Licht ins Spiel gebracht.

Top, macht süchtig nacht weiterer Lektüre von Petra Hammesfahr. 

4.9.08 22:41, kommentieren

Unser gemeinsames Wochenede

Bei einem Gläschen Wein stimmen wir uns auf unseren gemeinsamen morgigen Sonntag ein ;-)

Unsere Männersch sind vermutlich grad am "Zocken" und machen morsche ne Paddeltour in de Wald (Spreewald ;-) ).

13.9.08 23:01, kommentieren